Erstellt am 22. Januar 2014, 23:59

von Werner Müllner

Bleibt Eisenstadt weiter ein Dorf?. Werner Müllner über Eisenstadts statistische Daten.

So, jetzt haben es die Eisenstädter schriftlich: Sie sind die Größten! Zumindest was das Wachstum der Landeshauptstadt, gemessen am Bevölkerungszuwachs, betrifft. Am 1. Jänner 2003 waren 11.699 Menschen in der Landeshauptstadt gemeldet.

Zehn Jahre später waren es 13.351 Bewohner, was einem Plus von über 14 Prozent entspricht. Damit kann keine andere Landeshauptstadt aufwarten, die nächste, Innsbruck, hat einen Zuwachs von 8,4 Prozent. Warum Eisenstadt so attraktiv ist, erklärt Bürgermeister Steiner damit, dass Eisenstadt eine sehr hohe Lebensqualität bittet. Vor allem die hohe Ärzte- sowie Schuldichte sei dafür verantwortlich.

Aber auch die Nachteile des raschen Wachstums sind bekannt: In den Bereichen Infrastruktur, Kinderbetreuung und Bildungseinrichtungen ist nicht nur Planungsgeschick, sondern auch die Gemeindekasse gefragt. Die Stadtverantwortlichen sind nun gefordert, Eisenstadt so zu organisieren, dass aus dem netten Städtchen das auf Stadt macht, nicht eine Stadt wird, die vom schönen Dorfleben nur mehr träumen kann.