Erstellt am 01. Juni 2016, 10:34

von Werner Müllner

C’est la vie rettet die Cselley Mühle. Werner Müllner über den Kulturtempel Cselley Mühle.

Mit dem Festival „C’est la Mü“ wurde der 40er der Cselley Mühle gefeiert — ein Mischmasch aus Künstlern und Poeten würdigte die „Mü“. „C’est la vie“, übersetzt „So ist das Leben“ – treffender kann man 40 Jahre „Mü“ nicht zusammenfassen.

Vor vier Jahrzehnten kauften Sepp Laubner und Robert Schneider in Oslip die Mühle mit Bausch und Bogen. „…sogar die Betten waren noch gemacht“, erzählt Schneider. Kulturminister Fred Sinowatz eröffnete damals mit den Worten „Ich weiß zwar nicht, was ich eröffne, aber ich eröffne es!“ So erzählen es zumindest jene, die behaupten, dabei gewesen zu sein. Und was hat sich seitdem verändert? Nichts.

Vergangene Woche standen Politiker und Wirtschaftstreibende bei der Feier und rätselten, wie der Programmablauf wäre… Er war zum Genuss aller „künstlerisch“…. Und ebenso wie damals haben die Betreiber auch heute Probleme mit Menschen, die kein Verständnis für die „Krawallmacher“ haben. Die Geldsorgen sind nie ganz verschwunden. C’est la Mü! Auf dass sich auch in den nächsten 40 Jahren an der „Mü“ nichts ändert.