Erstellt am 23. November 2011, 00:00

Das ist eine Frage der Ehre. WERNERMÜLLNERüber die ab gesagte Bürgermeisterwahl.Was ein Fest hätte werden sollen, wurde ein Debakel. Thomas Steiner (ÖVP) wurde vergangenen Mittwoch nicht Bürgermeister, sondern ein Eintrag ins Geschichtsbuch der Landeshauptstadt.

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Was ein Fest hätte werden sollen, wurde ein Debakel. Thomas Steiner (ÖVP) wurde vergangenen Mittwoch nicht Bürgermeister, sondern ein Eintrag ins Geschichtsbuch der Landeshauptstadt. Aufgrund von Formalfehlern wurde die Festsitzung von SPÖ-Vizebürgermeister Günter Kovacs nicht eröffnet. Das Burgenland sorgt somit selbst für einen weiteren Eintrag ins imaginäre Buch der Burgenländerwitze. Wer schuld an dem Debakel ist? Das wird man wohl nie erfahren. Und es ist auch völlig egal. Irgendjemand hat nicht ordentlich gearbeitet und so dem Ruf der Landeshauptstadt Eisenstadt geschadet.

Egal, ob Bediensteter oder Politiker der Landeshauptstadt – jeder hat für ein tadelloses Image der Stadt zu sorgen. Egal, ob die Gemeindeordnung bei den Einladungen zu lasch exekutiert wurde oder eine Personengruppe sich Vorteile durch den Eklat am Veranstaltungstag erhofft hat – es ist nur eines passiert: Die Landeshauptstadt wurde zum Gespött gemacht und der Bürger hat einen Grund mehr, sich von der Politik und ihren Vertretern abzuwenden .

w.muellner@bvz.at