Erstellt am 06. November 2013, 08:50

Das Kreuz mit der Kreuzung. Werner Müllner über Abbieger und politische Windungen.

Die SPÖ Eisenstadt bringt ein altes Verkehrsproblem wieder aufs Tapet: die Kreuzung bei der Volksschule. Wie bekannt, wird durch ein Verkehrszeichen geregelt, dass vom Bischhofshof Kommende nur in Richtung Schule oder Innenstadt abbiegen dürfen.

Politiker, die bei der Entscheidung damals dabei waren, begründen dies damit, dass man damit die Zahl der durchfahrenden Autos verringern wollte. Eine Ampel wäre auch nicht zweckmäßig, da mit den hunderten Schulkindern in der Früh der Verkehr völlig zum Erliegen kommen würde.

Somit quälen sich die braven Autofahrer mit der Rechtsregel durch, die nicht so braven fahren ganz einfach drüber. Dass es mit der Kreuzung vor der Volksschule ein Kreuz ist, da hat Eisenstadts Vizebürgermeister Günther Kovacs völlig recht. Nur ändern wird sich wahrscheinlich nichts. Denn die Rathaus-Mehrheit ÖVP wird einerseits keine Änderungen im Verkehrskonzept vornehmen, bevor der Stadtentwicklungsplan abgeschlossen ist, und schon gar nicht auf Zuruf der SPÖ, wie man bei der Ruckendorfer-Kreuzung gesehen hat.