Erstellt am 28. März 2012, 00:00

Das Regelwerk gegen Fair-Play. Das Online-System des BFV hat seit seiner Einführung schon vielen Menschen Kopfzerbrechen bereitet, wobei seine Vorteile nicht von der Hand zu weisen sind. Einige Fälle in der Vergangenheit zeigen auch, dass bei allfälligen menschlichen Fehlern durch

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Das Online-System des BFV hat seit seiner Einführung schon vielen Menschen Kopfzerbrechen bereitet, wobei seine Vorteile nicht von der Hand zu weisen sind. Einige Fälle in der Vergangenheit zeigen auch, dass bei allfälligen menschlichen Fehlern durch Strafverifizierungen auch sportliche Ergebnisse betroffen sind. Nun hat es auch den ASV Hornstein getroffen, der im Spiel gegen Stotzing nur zehn statt der üblichen elf Spieler in den Spielbericht nominierte. Ein klarer Regelverstoß, der in der Regel zur Strafverifizierung des Ergebnisses führt – 3:0 für Stotzing am grünen Tisch. Ob das sportlich Sinn macht, sei dahingestellt. Der fehlerhafte Spielbericht brachte ja keiner der beiden Mannschaften Vor- oder Nachteile. Auf der anderen Seite sind Regeln da, um eingehalten zu werden. Beide Seiten dieser Medaille sind nachzuvollziehen.

Zur Strafverifizierung kommt es laut BFV nur, wenn Stotzing Berufung einlegt. Leichte Punkte also für den Tabellenletzten, aber schmutzige. Aus diesem Grund wird von Stotzinger Seite auch nichts unternommen. Eine Aktion, die ob des Fair-Play-Gedankens im Fußball eigentlich Standard sein sollte, sie es aber in der heutigen Gesellschaft leider nicht ist. Die Gesellschaft dankt!

m.pinter@bvz.at