Erstellt am 01. Juni 2016, 10:36

von Martin Plattensteiner

Den schwierigen Weg gewählt?. Martin Plattensteiner über den Verbleib von Franz Ponweiser in der Akademie.

Es war kein Geheimnis, dass AKA-U15-Trainer Franz Ponweiser von seinem Ex-Verein – dem BVZ Burgenlandligisten Horitschon – im Zuge der Suche nach einem Nachfolger für Coach Roman Wessely umworben wurde. Ponweiser selbst, er trat vor einem Jahr den Weg aus Horitschon in die Fußballakademie (AKA) Burgenland an, kennt den Verein quasi in- und auswendig. Es wird ihn auch geehrt haben, dass sein Ex-Klub reges Interesse an einer neuerlichen Zusammenarbeit bekundete.

Dennoch entschied sich der Jugendfußball-Tausendsassa für den AKA-Verbleib. Viele hätten seinen Abschied verstanden – die aktuelle U15 agierte in dieser Saison oft in der Rolle des Watschenmannes. Man ist Stockletzter, nach kurzem Aufflackern – drei ungeschlagene Spiele – setzte es nun wieder eine 2:6-Pleite in Sankt Pölten. Ponweiser bestätigte, den Weg der Jugend weiterzumachen. Die Aufgabe in der Akademie sei alles andere als fertig. Gut möglich, dass er mit dem aktuellen Team noch mindestens ein Jahr arbeiten wird.

Als Sportsmann zeichnet ihn aus, den wohl weitaus schwierigeren Weg eingeschlagen zu haben. Doch auf seinen Schultern soll niemals kleben, dass er zwar mit Erwachsenen „kann“, in der Arbeit mit den besten Jugendlichen aber gescheitert ist. Ponweiser ist zuzutrauen, bald Erfolge zu ernten.