Erstellt am 06. Mai 2015, 08:16

von Martin Ivansich

Der Zug ist fast schon abgefahren. Martin Ivansich über die beinahe aussichtslose Lage der Neusiedler 1b-Truppe im Abstiegskampf der 1. Klasse.

Eine völlig verkorkste Anfangsphase, gepaart mit einem lustlosen Auftritt, führte letztendlich zu einer 1:3-Niederlage der Neusiedler 1b-Mannschaft im Abstiegsduell gegen den UFC Pamhagen. Und auch wenn die Elf von Joannes Schneider mit 14 Punkten eine mehr als solide Rückrunde absolviert, war die Enttäuschung beim Vorletzten nach dem Spiel bei den Neusiedlern unübersehbar.

Denn der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt nun zumindest sieben Punkte. Sollten sogar drei Vereine absteigen, muss man gleich neun Punkte wettmachen. Hinzukommt, dass die Neusiedler bislang noch nicht spielfrei waren und somit ein Match mehr als die direkte Konkurrenz aufweisen.

Mit drei Siegen startete man in das Frühjahr. Drei Punkte fehlten Anfang April auf Pamhagen. Die an sich aussichtslose Aufholjagd – nach nur einem Punkt im Herbst – schien sich in ein kleines Fußballwunder zu verwandeln.

Natürlich klammert man sich in der Seestadt nun an den berühmten Strohalm, gleichzeitig ist man aber realistisch genug, um die aktuelle Lage richtig einzuschätzen. „Solange eine Möglichkeit besteht, werden wir versuchen, diese zu nutzen“, meint Clubmanager Lukas Stranz und fügt hinzu: „Auf der Rechnung hat uns keiner mehr.“ Vielleicht ist das die kleine Chance der Neusiedler Fohlen.