Erstellt am 17. August 2011, 00:00

Die Autos im Kreis geschickt. WERNERMÜLLNERüber den Ausbau der Grenz-StraßeDer Bezirk Eisenstadt hat schon einige verkehrstechnische Schmankerln zu bieten: eine Autobahn, die an einem unbeschrankten Bahnübergang endet, eine Ortsumfahrung,

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Der Bezirk Eisenstadt hat schon einige verkehrstechnische Schmankerln zu bieten: eine Autobahn, die an einem unbeschrankten Bahnübergang endet, eine Ortsumfahrung, die zwar seit Jahren im Gespräch ist, aber auch in Jahren noch nicht gebaut sein wird – und dann noch eine Autobahn, die wenige Kilometer vor der Staatsgrenze Richtung Ungarn endet. Gegen den Ausbau der Autobahn haben sich einige grenznahe Gemeinden erfolgreich gewehrt.

Was den Autofahrern jedoch egal ist, die Fahrzeuge werden nicht weniger. Tagtäglich rollen Kolonnen von und zur Staatsgrenze. Um diesem Verkehrsaufkommen Herr zu werden, wird nun in Siegendorf ein Kreisverkehr ausgebaut. Was ja an sich nichts Besonderes wäre. Dieser Kreisverkehr in der Nähe der Siegendorfer Zuckerfabrik wird aber zweispurig und obendrein mit zwölf Ampeln gebaut (Seite 21). Der Verkehr und die damit verbundenen Unfälle werden nicht weniger werden. Noch ist der Hightech-Kreisverkehr nicht gebaut – und vielleicht besinnt sich die eine oder andere Gemeinde doch noch und kommt zu dem Schluss, dass eine – gefühlvoll zwischen die Orte eingefügte – Autobahn doch nicht so schlecht wäre.

KOMMENTAR

w.muellner@bvz.at