Erstellt am 15. Oktober 2014, 07:00

von Martin Plattensteiner

Die Liga spielt total verrückt. Martin Plattensteiner über die heißeste 2. Liga seit langem.

Gerade einmal zehn Runden sind absolviert – abgesehen vom Umstand, dass drei Nachtragspartien ausständig sind; die Tabelle daher etwas verzerrt wirkt – und mit Neufeld, Tadten, Mönchhof, Illmitz, Winden und nun Apetlon gab es schon sechs verschiedene Teams, die an der Spitze standen.

Der Abstand zwischen Rang eins und der Roten Laterne beträgt gerade einmal zehn Punkte. Mit zwei Siegen in Serie ist man rasch ein Titelkandidat, mit zwei Pleiten nacheinander kämpft man gegen den Abstieg. Drei Trainer wurden auch schon vorzeitig entlassen.

So eng zusammen werden die 14 Klubs nicht bleiben. Schon kristallisiert sich heraus, dass auf die Golser schwere Zeiten zukommen. In Breitenbrunn kratzt man das letzte Aufgebot zusammen und in Andau wird man sich als Aufsteiger bewusst, dass in dieser Liga ein anderer Wind weht – überhaupt, wenn man die Legionärszahl von fünf auf drei zurückschraubt (von denen zwei dauerverletzt sind)

Während Trausdorf und Leithaprodersdorf aus ihren Tiefs heraustauchen, verliert der Ex-Tabellenführer Winden an Boden. Das Wallern-Barometer zeigt ebenfalls nach oben – drei Siege in Serie bedeuten Platz zwei. Klar also, dass man sich dann schon auf das Allerseelen-Derby zwischen Apetlon und Wallern freut.