Erstellt am 22. Dezember 2010, 00:00

Die Mischung muss passen. MARTINPLATTENSTEINERüber denAufwind beimSC Breitenbrunn.KOMMENTARNoch im Sommer lag der SC Breitenbrunn darnieder: Kein Vorstand, keine Mannschaft, kein Geld – die Auflösung des Vereins wurde diskutiert,

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Noch im Sommer lag der SC Breitenbrunn darnieder: Kein Vorstand, keine Mannschaft, kein Geld – die Auflösung des Vereins wurde diskutiert, Kritiker sahen am Sportplatzgelände bereits die Errichtung einer Wohnhausanlage. Im letzten halben Jahr ist viel passiert. Die politischen Gemeindeväter rauften sich zusammen und unterstützten den Verein ideell, manuell und finanziell.

Neo-Trainer Manfred Riedmayer bastelte aus einer „Nobody-Truppe“ ein Team, das sich in die oberen Ränge der Tabelle hievte. Der sportliche Erfolg lässt sich nicht wegleugnen – das Team trägt vorrangig die Handschrift seines Coaches. Die Mischung aus erdiger Fußballersprache und taktischer Raffinesse am Rasen ist nur eine der Riedmayer’schen Zauberformeln. Das Vertrauen des Vorstands in die sportliche Leitung ist einmalig. „Ich mische mich da nicht ein, sondern kümmere mich um die Finanzen“, erklärte Obmann-Quereinsteiger Heinz Bilneier, der seine Kontakte zu Wirtschaft und Politik optimal zu nutzen weiß. Zwischen dem Charisma des Trainers und dem des Obmannes liegen Welten. Hier der polternde Sportstratege, dort der kühne Fußball(vereins)-Ritter. Am Sportplatz aber gilt für beide nur eines: Erfolg auf allen Linien!

m.plattensteiner@bvz.at