Erstellt am 03. Januar 2014, 23:59

Die Politik ist 2014 am Ball. Bettina Eder über die angespannte Finanzlage der Gemeinden.

Das Jahr 2014 wird kein leichtes – weder für Otto Normalverbraucher noch für die Politiker. Denn die einen müssen den anderen beibringen, dass mit jedem Jahr mehr Ebbe in den Gemeindekassen herrscht und dass jeder dafür ins Geldbörserl greifen muss. Ausgabenseitig ist in den meisten Gemeinden ohnehin nichts mehr zu holen, die sogenannte „freie Finanzspitze“ ist fast nirgendwo mehr wirklich vorhanden. Einzige Chance: Die Einnahmen, also Gebühren, werden erhöht, wie nun auch in Wulkaprodersdorf.

Das ist auch in Ordnung so – solange auch wirklich ausgabenseitig der Gürtel nicht mehr enger geschnallt werden kann. Doch da haben viele Politiker  eine andere Philosophie. Denn eine Gebühr zu erhöhen ist immer einfacher, als bei angestammten Strukturen oder gewohnten Ausgaben oder Privilegien den Rotstift anzusetzen. Da heißt es meist: „Das ist ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein“. Nur sollte gerade beim Sparen eher das Motto gelten: „Auch Kleinvieh macht Mist“. Dabei ist nun jeder Bürgermeister selbst am Ball.