Erstellt am 22. Oktober 2014, 07:54

von Martin Ivansich

Die Reißleine wurde gezogen. Martin Ivansich über den Trainerwechsel bei der 1b-Truppe aus Neusiedl.

Als Erwin Raithofer im Sommer die 1b-Mannschaft übernahm, wusste noch keiner, wo die jungen Neusiedler wirklich stehen würden. Es war gewissermaßen ein Sprung ins kalte Wasser, sowohl für den Trainer, als auch für die jungen Spieler. Eine neu formierte Mannschaft vorwiegend aus dem Neusiedler Unterbau wurde ins Rennen geschickt.

Nach elf Runden heißt die nüchterne Bilanz ein Pünktchen. Es ist also nachvollziehbar, dass sich der Verein zu dem Schritt eines Trainerwechsels entschloss. Denn immerhin muss man nach sportlichem Misserfolg reagieren. Für Raithofer spricht auf jeden Fall, dass man ihm elf Runden Zeit gab. Clubmanager Lukas Stranz betont auch, dass es nicht wirklich an der Arbeit des Trainers lag. „Sonst hätten wir uns nicht so lange Zeit gelassen.“

Was für Raithofer fehlte, waren eben ein oder zwei Routiniers: „Einer, der mit Erfahrung, die jungen Spieler ein wenig führt.“ Deshalb wird im Winter nachgebessert. So sollen der eine oder andere g’standene Spieler den Kader verstärken.

Für den neuen Coach Johannes Schneider ist die Aufgabe in Neusiedl sicherlich keine einfache, aber die allgemeine Ausgangsposition für den Pamhagener Meistermacher ist sicher einfacher als für seinen Vorgänger.