Erstellt am 03. Februar 2016, 04:38

von Werner Müllner

Die Sorgen der Eisenstädter. Werner Müllner über einen Geldregen für die Hauptstadt.

Was passiert in einer Gemeinde, die erfährt, dass sie fast 400.000 Euro „geschenkt“ bekommt? Feiern, Projekte planen oder streiten? Wenn es sich um die Landeshauptstadt handelt, dann muss man leider Letzteres annehmen.

Tatsache ist, dass das Land Burgenland den heimischen Gemeinden über Jahre falsche Ertragsanteile überwiesen hat. Manche bekamen zuviel und müssen nun Geld zurückzahlen. Einige bekamen zuwenig und denen werden jetzt die Konten gefüllt. In Eisenstadt ist es so, dass die Gemeinde demnächst 378.000 Euro überwiesen bekommen wird.

Für SP-Vizebürgermeister Günter Kovacs ist die ÖVP Schuld an der „Misere“. Steindl war damals Gemeindereferent, Steiner ÖVP-Klubobmann in der Gemeinde und Finanzstadtrat Michael Freismuth unachtsam. Vonseiten der ÖVP ist die „SPÖ-geführte Finanzabteilung des Landes, die diese Überweisungen freizugeben hat‘ Schuld an den falschen Zahlen. Und was denkt man sich in den Nachbargemeinden? Die Sorgen der Eisenstädter hätten wir gern…