Erstellt am 23. Juli 2014, 11:17

von Werner Müllner

Ein Großer, der klein beigibt. Werner Müllner über den Abgang von Wolfgang Rauter.

Der ehemalige Landesrat, Landtagsabgeordneter und Klubchef der FPÖ Burgenland, Wolfgang Rauter, ist nun auch bald ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Großhöflein.

2012 wurde Rauter in einer Stichwahl von den Großhöfleinern gegen den amtierenden Bürgermeister Oswald Kucher (SPÖ) zum Bürgermeister gewählt. Nun werden die Großhöfleiner wieder zur Urne gebeten.

Das Fass zum Überlaufen brachte ein Streit zwischen Rauter und einem ehemaligen Fraktionskollegen wegen einer Bühne, bei deren Ankauf Rauter versuchte, zu sparen. Und jeder Cent, der beim Ankauf der Bühne, gespart wurde, wird jetzt durch die Kosten für die Neuwahl wieder rausgeblasen. Rauter haben viele gewählt, weil man sich frischen Wind in der Politik erhoffte.

Die ausgelatschten Wege der renommierten Parteien sind den Bürgern zu eng geworden. Sie wollten frischen Wind in der Politik, erhofften sich Lösungen statt Versprechungen. Wolfgang Rauter hätte ein ganz Großer in Sachen Gemeindepolitik werden können, wenn er jetzt nicht klein beigegeben hätte.