Erstellt am 07. März 2012, 00:00

Ein Grund für den Sportplatz. WERNER MÜLLNER über das vorläufige Aus für Sportplatz und Co.

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Allen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann“ – Jeder, der Kinder hat, – die auch nur im weitesten Sinne Anstalten machen, einmal Politiker zu werden, – der sollte ihnen dieses Sprüchlein gleich ins Stammbuch schreiben. Der Plan der ÖVP Eisenstadt, in St. Georgen eine große Sportstätte zu errichten, muss schon eine Pause einlegen, bevor’s überhaupt einen Ankick gab. Ebenso müssen jene St. Georgener, die schon (Bau-)Pläne für ihre Gründe rund um den Koglweg hatten, diese wieder verwerfen.

SPÖ, Blaue und auch Grüne jubeln: Sie haben es gewusst, dass das nie genehmigt wird. Die Art, wie man an die Sache heranging, sei von vornherein Unsinn gewesen. Befürworter als auch Gegner der Umwidmungspläne haben recht. Klar sind etliche zufrieden, dass nicht vor ihrer Nase gebaut wird, und andere enttäuscht, weil aus der Wiese kein Baugrund wird. Eine einheitliche Meinung wird man in dieser Sache wohl nie bekommen. In Sachen Sportplatz geht es um etwas Anderes: Die Sportanlage kommt vor allem den jüngsten Eisenstädtern zugute, und um deren Zukunft sollte es schlussendlich bei allen Entscheidungen der Politik gehen.

w.muellner@bvz.at