Erstellt am 30. Mai 2012, 00:00

Ein Meistertitel unter Freunden. Geld schießt keine Tore  – so lautet ein weitverbreitetes Sprichwort. In manchen Fällen, wie in jenem des SV Wimpassing, tut es das doch. Und das ist auch in Ordnung so.

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Geld schießt keine Tore  – so lautet ein weitverbreitetes Sprichwort. In manchen Fällen, wie in jenem des SV Wimpassing, tut es das doch. Und das ist auch in Ordnung so.Denn der SV Wimpassing ist keine zusammengekaufte Mannschaft aus Individualisten, die nach einem gewonnenen Spiel so schnell wie möglich das Weite suchen und sonst nichts mit ihren Teamkollegen oder dem Verein selbst zu tun haben wollen. Söldner nennt man diese leider durchaus weitverbreitete Ausprägung des Fußballspielers. Natürlich verdienen die Kicker des Meisters gutes Geld, doch ist dies gewiss nicht die führende oder gar einzige Motivationshilfe. Man kann jedem einzelnen auswärtigen Spieler ansehen, dass er die gleichen Ziele verfolgt wie der Verein: Meistertitel, Aufstieg, Verbesserung.

Am besten sieht man dies nicht zuletzt beim Feiern. Schon der fixierte Aufstieg aus der 2. Klasse Nord wurde von der gesamten Mannschaft groß bejubelt, nun durfte man auch auf den Meistertitel anstoßen. Und dies tat jeder mit jedem: die Wiener mit den Legionären, die Auswärtigen aus dem Bezirk mit den Einheimischen, und umgekehrt. Der Verein wollte etwas erreichen und hat sich dafür, wie es scheint, das richtige Personal ausgesucht. Gut gemacht!

m.pinter@bvz.at