Erstellt am 03. Januar 2013, 08:19

Ein Opfer des Geldes. Michael Pinter über die Änderungen beim UFC Donnerskirchen nach dem Abgang von Obmann Stefan Gräf.

Am aktuellen Beispiel des UFC Donnerskirchen kann man einmal mehr erkennen, wie viel im heimischen Amateurfußball von einer einzigen Person abhängt. Ex-Obmann Stefan Gräf kam mit exakten Vorstellungen, Ehrgeiz und Motivation zum Verein, zog neue Sponsoren an Land und brachte den UFC wieder auf Vordermann. Auch wenn vielen der Weg, den der gebürtige Wiener einschlug, nicht gefiel, der Erfolg war ihm nicht abzusprechen. Seine Ziele waren dem Verein aber schließlich doch zu ambitioniert und wirkten unrealisierbar, daher beendete man die Zusammenarbeit. Nun ist Gräf weg – und mit ihm die meisten Sponsoren sowie einige Spieler.
Der Aufstiegsaspirant schraubte seine sportlichen Ziele prompt herunter: Der aktuelle Platz sechs soll gehalten werden. Das erste Opfer dieser Umstellung wurde Trainer Franz Viertl, der aus finanziellen Gründen nicht gehalten werden kann. Der ehemalige Apetlon-Coach hat über Jahre hinweg seine Kompetenz bewiesen und hätte auch der Donnerskirchener Mannschaft auf Dauer sehr gut getan, leider ist er nach dem Absprung von Gräf und den Sponsoren aber zu teuer. Es bleibt nun abzuwarten, wie es mit dem UFC Donnerskirchen in Zukunft weitergeht. Das Wichtigste: Im neuen Jahr muss so schnell wie möglichen ein neuer, ambitionierter Obmann gefunden werden.