Erstellt am 07. August 2013, 09:02

Ein Platz an und in der Sonne. Bettina Eder über heißes Wetter und einen noch lauwarmen Wahlkampf.

Jetzt ist es amtlich, die Burgenländer und speziell die Eisenstädter haben ein sonniges Gemüt. Die Landeshauptstadt zählte – statt wie sonst 250 – 390 Sonnenstunden im Juli. Zudem werden die Saharatemperaturen ohne Meckern und Murren ertragen. Zu lange musste das ganze Land auf die Sonnenstrahlen warten, als dass man jetzt jammern könnte. Das Rezept: Freibad oder Klimaanlage.

Die Pool- und Stubenhockerei machen es zwei Gruppen besonders schwer: den Gastronomen, die in den überhitzten und leeren Gastgärten auf Kundschaft warten, und den Kandidaten für die Nationalratswahlen. Denn Interesse kommt bei den hohen Temperaturen bei den wenigsten Wahlberechtigten – und auch bei einigen Kandidaten – nicht auf.

Aber keine Sorge: Es werden wieder andere Zeiten kommen. Es wird kühler, es wird rauer, der eine oder andere wird im Regen stehen – und das nicht nur meteorologisch gesehen. Der Wahlkampf steht in den Startlöchern. Und eines ist fix, spätestens am 29. September will wieder jeder Politiker einen Platz an der Sonne.