Erstellt am 11. März 2015, 06:55

von Werner Müllner

„Einer brenn‘ ich eine drüber…“. Werner Müllner über das Urteil über den Halloween-Schützen.

Beim Prozess um den Großhöfleiner Halloween-Schützen geht es jetzt Schlag auf Schlag… Gutachten: Es war kein Querschläger. Gerichtsurteil: 21 Monate Haft, davon sieben Monate unbedingt. 21. März: Entlassung für den Schützen.

Der Halloween-Schütze von Großhöflein hat seine Strafe mit der U-Haft abgesessen. Anfang November 2014 kam er in U-Haft, am 21. März 2015 kommt er wieder in Freiheit. Zwei Drittel der Strafe hat er abgesessen, das genügt in Österreich.

Die restlichen 14 Monate der Strafe sind auf Bewährung, was bedeutet, dass die Straftat bald vergessen ist, wenn der Schütze sich nicht bei irgendeiner Feier wieder denkt: „Einer von denen brenn ich eine drüber“.

Bei dem Vorfall gibt es nicht nur den Schützen, sondern auch ein Opfer. Sie hat keine Bewährung, sondern lebenslänglich: Drei große und 22 kleine Splitter des Projektils befinden sich noch immer in ihrem Körper. Von dem bisschen Schmerzensgeld gehen die Teile auch nicht aus ihrem Körper und sie hofft jeden Tag, dass nicht eines von den 25 Metallstücken in ihrem Körper zu wandern beginnt.