Erstellt am 17. Juni 2015, 08:03

von Martin Plattensteiner

Es war Zeit für neue Impulse. Martin Plattensteiner über die aktuelle Lage in der Fußballakademie Burgenland.

Die jüngsten AKA-Trainerwechsel in Form der Trennung von vier gestandenen Betreuern (Joe Furtner, Alois Michlits, Werner Kögl und Ossie Steiger) ließ wohl niemanden kalt. Das besagte Quartett nahm die Entscheidung zwar nach außen hin locker, doch innerlich wurmte es sicher jeden Einzelnen, dass er nach jahrelanger Aufbauarbeit nun zum alten Eisen gehört.

Mit Franz Ponweiser, Christoph Morgenbesser, Ronny Spuller und Michael Strobl setzt AKA-Boss Hans Füzi auf frischen Wind. Neue Reize, andere Impulse – alles Parameter, die beispielsweise in der Privatwirtschaft üblich sind.

Die großen Ergebnisse fehlten in den letzten Jahren. Zu oft wurde die AKA Burgenland Stockletzter, die Talente heuerten in Regional- und Landesligen an. Die Reizfloskel „individuelle Ausbildung“ hatte eben ihren Reiz verloren.

Füzi, der auch den Betreibern (wie etwa dem SV Mattersburg, den Vertretern des Landes oder dem BFV) der Akademie Rechenschaft schuldig ist, musste und wollte reagieren.

Die neuen Coaches sind jetzt gefordert, die Youngsters voll auf Vordermann zu bringen. Das Kuriosum, dass eine Mattersburg-Truppe (Profis) auf-, die andere (Amateure) abgestiegen ist, macht die Kluft der idealen Spielwiese doppelt so groß. Auch in diesem Kontext können frische Impulse für eine stärkere Akademie-Basis definitiv kein Nachteil sein.