Erstellt am 11. Dezember 2013, 08:00

von Werner Müllner

Experten und eine Schrankenanlage. Werner Müllner über den Schranken bei der BKF-Kreuzung.

Seit wenigen Tagen ist die Schrankenanlage bei der Autobahnabfahrt Eisenstadt Ost in Betrieb. Bei der sogenannten BKF-Kreuzung kam es einige Male zu schweren Unfällen und somit zu jahrelangen Diskussionen über die Notwendigkeit eines Schrankens. Zuerst waren die Experten und Politiker der Meinung, dass ein Andreaskreuz mit Blinkanlage genügt, in den darauf folgenden Jahren wurden die Sicherheitsmaßnahmen mit Blinklichtern in der Straße und einer Überwachungskamera erweitert.

Kaum stehen die Schranken, melden sich die ersten selbst ernannten Experten zu Wort: „Wer braucht das? Was muss man denn da noch alles hinbauen, damits nicht über die Gleis‘ fahren? Was uns Steuerzahlern das alles wieder kostet…!“

„Uns Steuerzahlern“ hat die Anlage auch schon zuvor einiges gekostet: Nach jedem Unfall mussten der Zug, die Anlage, die Feuerwehr, die Rettung und einiges mehr bezahlt werden. Und eines können auch alle Steuerzahler gemeinsam nicht bezahlen: Weitere Menschleben – die sind einfach unbezahlbar.