Erstellt am 29. Februar 2012, 00:00

Freiwillige: Nur nicht drücken!. WERNER MÜLLNER über das neue Rot-Kreuz-Team

 |  NOEN
x  |  NOEN

Das Rote Kreuz im Bezirk hat eine neue Leitung. Nach über 30 Jahren übernahm Sonja Windisch aus Trausdorf die Aufgabe von Heinz Kittelmann (Seite 21).

Im vergangenen Jahr war das „Jahr der Freiwilligen“. Den Helfern wurde bei vielen Festakten auf die Schulter geklopft, die Situation blieb aber dieselbe:

Den Freiwilligen – egal ob beim Roten Kreuz, bei der Feuerwehr oder sonst wo – fehlt es an Helfern und an Geld.

Wenn‘s brennt, ist es logisch, dass die Feuerwehr kommt, wenn‘s Hochwasser steigt, wird auf die Feuerwehr geschimpft, weil sie noch nicht da ist. Wenn ein Unfall passiert ist, dauert jede Minute, bis das Rote Kreuz vorfährt, so lang wie eine Stunde und oft rutscht unbedacht ein undankbares Wort über die Lippen. Zu Jahresbeginn hat es sich eingebürgert, dass die Freiwilligen von Haus zu Haus gehen, um für ihre Organisation absammeln. Oft hörte man: „Ich bin doch nicht blöd und mache jedem auf…“. Fairer wäre es, den Freiwilligen einen Schein in die Kassa und die Hand aus Dankbarkeit zu drücken, denn sie stehen auch freiwillig vor unserer Tür, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht.

w.muellner@bvz.at