Erstellt am 11. Februar 2015, 07:04

von Werner Müllner

Geldschmerz, lass nach.... Werner Müllner über Personalmangel im Krankenhaus.

Vonseiten der Krankenhausärzte gibt es einen Aufschrei: Seit Jahresbeginn „zwingt“ das neue Arbeitszeiten-Gesetz Spitalsärzte zu kürzeren Arbeitszeiten. 

Die Folge: Patienten müssen länger auf Eingriffe warten, Operationen werden verschoben, Ambulanzen reduziert. Nur zur Sicherheit: Das Krankenhaus bietet nach wie vor genau das, für das es auch da ist: die Akutversorgung, die Versorgung der stationären Patienten, die Notfallversorgung und Operationen. Es wird niemand sterbend vor dem Krankenhaus liegen bleiben.

Konkret geht es darum, dass seit Anfang 2015 Spitalsärzte nicht mehr 60, sondern nur mehr 48 Wochenstunden arbeiten dürften. Es ist nicht so, dass die Ärzte nicht auch gerne mehr Freizeit hätten. Aber durch die Änderung der Dienstzeiten fehlen im Krankenhaus Ärzte, die die Patienten behandeln, und den Ärzten fehlt durch die verringerte Arbeitszeit einiges an Geld im Börsel. Also müsste die Politik Geld zuschießen…

Alles gut und schön. Unfair ist nur, dass jene, die Schmerzen und Sorgen habe, vielleicht aufgrund von Geldstreitereien auf der Strecke bleiben.