Erstellt am 18. März 2015, 06:45

von Philipp Frank

Grundgerüst für Sommer steht. Philipp Frank über das drucklose Frühjahr für St. Georgen in der BVZ Burgenlandliga.

Zwei Runden sind in der BVZ Burgenlandliga erst gespielt, die Frühjahrsmeisterschaft verspricht aber jetzt schon Spannung pur. Vor allem für einige Bezirksvertreter geht es noch sprichwörtlich „um die Wurst“.

Tabellenschlusslicht Sankt Georgen/Eisenstadt hat bekanntlich nichts mehr zu verlieren. Dem Auftakt mit dem fulminanten 4:1-Heimsieg über Deutschkreutz folgte ein ernüchterndes 1:3 in Jennersdorf. Die Landeshauptstädter hat aber ohnehin niemand mehr auf der Rechnung, was den Ligaerhalt in der BVZ Burgenlandliga betrifft.

Ohne großen Druck schaffte es Neo-Trainer Hannes Marzi nun, aus den vielen Neuzugängen (die Transfers wurden teilweise belächelt) eine homogene Einheit zu formen. Gepaart mit ein paar Routiniers und Nachwuchstalenten könnte genau die Mischung das richtige Rezept für nachhaltigen Erfolg sein.

Ligaerhalt? Tendenziell unwahrscheinlich, das wäre nach wie vor ein mittleres Fußballwunder. Elf Punkte beträgt schließlich der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Doch auch wenn die BVZ Burgenlandliga nicht gehalten werden sollte, muss im Sommer wohl nur an wenigen Stellen nachgebessert werden – um gleich wieder als Titelanwärter in der 2. Liga Nord an den Start gehen zu können.