Erstellt am 08. Juni 2016, 05:55

von Werner Müllner

Harte Beats am Domplatz. Werner Müllner über Rockmusik am Domplatz.

Das Eisenstadtfest ist vorbei. Tausende strömten in die Fußgängerzone, um zu feiern, zu tanzen und zu lachen. Parallel zu den Bühnen entlang der Fußgängerzone gab es am Domplatz, genauer gesagt in der Busbucht, eine Jugendbühne mit dem klingenden Namen „Ironstage“.

Diese Bühne war ein Riesenerfolg. Einerseits hatten heimische Bands die Möglichkeit, vor größerem Publikum aufzutreten, andererseits gab es für die Zielgruppe „Für die Jungen gibt‘s gar nichts in der Stadt“ endlich ein eigenes Programm. Gemeinsam mit dem Poetry Slam im Pulverturm war das eine runde Sache.

Gut, oder doch zu gut? Anrainern war es zu laut und zuviel los. Verständlich, dass man, wenn man am Domplatz wohnt und die Idylle maximal durch Domgeläut gestört wird, durch so eine Veranstaltung aufgeschreckt wird.
Das Event am Domplatz gibt den Organisatoren recht, dass die Jugend eine derartige Veranstaltung braucht und verdient. Die „Ironstage“ muss bleiben, aber nicht unbedingt am Domplatz.