Erstellt am 02. Juli 2014, 07:11

von Werner Müllner

Fehlende Töchter und ein Burger. WERNER MÜLLNER über Proteste gegen einen Grundverkauf.

Dieser Tage gab es zwei Themen, die diskutiert wurden: Andreas Gabaliers fehlende Töchter in der Bundeshymne und „Burger King, ja oder nein“ in Eisenstadt.

Der BVZ-Artikel, dass vor dem Hallenbad Gemeindegrund verkauft werden soll, auf dem ein Fast-Food-Lokal errichtet wird, schlug ein wie die schönste Arschbombe im Freibad. Die ÖVP mit Mehrheit im Gemeinderat will das Projekt durchziehen. SPÖ, Grüne und FPÖ protestieren aus drei Gründen dagegen: das Verkehrsaufkommen, die Vorgehensweise des Bürgermeisters und die Gesundheit.

Das Thema Verkehr ist gerechtfertigt. Wohl aufgrund des Zusammenstoßens von Gemeinde- und Landesstraße, tut sich hier nichts in Sachen Entspannung. Die Vorgehensweise, wie es zu der Verkaufs-Entscheidung kam, können sich die Parteien untereinander ausmachen.

Aber das Thema Gesundheit ins Kalkül zu ziehen, ist so unnötig wie Gabaliers fehlende Textstelle als fehlenden Respekt darzustellen. Jeder darf selbst entscheiden, was er in sich hineinstopft. Ein Bau-Stopp für den Burger King wird die Blutwerte der Eisenstädter nicht verbessern.