Erstellt am 02. November 2011, 00:00

Jackpot für die Gemeindekasse. WERNERMÜLLNERüber diekommendenBEGAS-MillionenBEWAG und BEGAS fusionieren. Um dies zustande zu bringen, muss das Land, 51-Prozent-Eigentümer der BEWAG, den 110 an der BEGAS beteiligten Gemeinden die Anteile abkaufen.

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Um dies zustande zu bringen, muss das Land, 51-Prozent-Eigentümer der BEWAG, den 110 an der BEGAS beteiligten Gemeinden die Anteile abkaufen. Eisenstadt würde in diesem Fall mehr als 4,5 Millionen Euro bekommen (Seite 15). Wow, ein Lotto-Sechser! Wer hat noch nicht von diesem geträumt? Und was man alles damit machen würde: Ein Auto kaufen, reisen, ein Haus bauen und natürlich die Familie und Freunde beschenken. Diese Woche präsentieren die Parteien ihre ersten Ideen, was sie gerne mit dem BEGAS-Sechser machen würden.

Die SPÖ wählt mehr oder weniger die Variante „an Freunde und Familie verschenken“ und will damit die Anliegerleistungen, die durch die neue Straßenbeleuchtung entstehen, bezahlen. Die FPÖ meint, man solle mit dem Geld lieber Schulden bezahlen. Wenn man einen Bausparer ausbezahlt bekommt – mehr sind die 4,7 Millionen im Gesamtbudget der Gemeinde nicht – kribbelt es, sich etwas Neues zu kaufen, obwohl man weiß, dass es klüger ist, Schulden damit zu zahlen. Gleiches gilt auch für die Gemeinde: lieber nur eine Kleinigkeit kaufen und den Rest zurücklegen.

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w.muellner@bvz.at