Erstellt am 14. Oktober 2015, 04:47

von Martin Plattensteiner

Jetzt sind die Spieler am Zug. Martin Plattensteiner über das Trainer-Dasein in der 2. Liga Nord.

Gols hat schon, Leitha zog nach, wer will nochmal? Es geht um Trainerwechsel, die stattfinden dürfen und auch müssen. „Jeder hat einen Vorgänger und einen Nachfolger“, meinte Leitha-Neo-Coach Marcus Schlosser kryptisch. Klar – und einer muss Tabellenerster und einer -letzter sein.

Beim SV Gols wurde nach vier Pleiten in Serie Karol Kristof entlassen, Co-Trainer Mario Eger coachte einmal, verlor ebenfalls. Neo-Coach Thomas Schneider war „erfolgreicher“ – ein Sieg in fünf Runden ist aber alles andere als eine tolle Ausbeute.

In Leithaprodersdorf passten die Punkte, die Chemie zwischen Spielern, Trainer und Vorstand passte aber nicht mehr. Prompt war der Übungsleiter seinen Job los – man habe sich im Guten trennen wollen – eh klar.

In Steinbrunn lief es zuletzt alles andere als geschmeidig. Trainer Toni Dwornikowitsch, ein emotionaler Fußball-Freak, saß schon einige Male am Schleuderstuhl. Dienstagfrüh wurde das Kapitel schließlich beendet – BVZ.at hatte berichtet:



Das im Fußball traditionell schwache Kettenglied (sprich der Trainer) war wieder einmal nicht straff genug. Fakt ist aber auch: Nun liegt es trotzdem an den Spielern, um zu beweisen, was sie können. Die Kommandobrücke ist zwar jetzt neu besetzt, nicht zuletzt deshalb ist die Zeit der Ausreden vorbei. Denn nur aufgrund von Schiri-Entscheidungen und Stangenschüssen steigt man nicht ab.