Erstellt am 23. März 2016, 05:34

von Werner Müllner

Kein Hauch von Osterfriede. Werner Müllner über den ewigen Streit im Rathaus.

Die beiden Kontrahenten im Eisenstädter Rathaus zeigten diese Woche mit Aktionismus auf. Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) präsentierte eine Imagekampagne für ein sauberes Eisenstadt. Mit flotten Sprüchen und Aktionen wird die Arbeit der „Müllmänner“ aufgewertet.

Vizebürgermeister Günter Kovacs (SPÖ) meldet sich zu einer Kündigung in der Sozialabteilung zu Wort, bei der seiner Meinung nach nicht alles glatt über die Bühne ging. Deutlicher als mit diesen beiden Aktionen könnte man das politische Bild in Eisenstadt nicht zeigen: Von Seiten der ÖVP bemüht man sich das heile Welt, schöne Eisenstadt-Image weiter zu pflegen und auszubauen. Von Seiten der SPÖ bemüht man sich, die Leistungen und das Image der Stadt anzupatzen, wo es nur geht.

Das gemeinsame Ziel beider Parteien ist es, bei der Gemeinderatswahl 2017 möglichst viel Stimmen abzuräumen. Mal schauen, wofür sich die Bürger entscheiden: Für eine Partei, die Eisenstadt schon jetzt als lebenswert empfindet oder für die andere Partei, die an Eisenstadts Qualitäten zweifelt.