Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Kleiner Kader als Problem. PHILIPP FRANK über die Situation beim ASKÖ Klingenbach.

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Drei Abgänge – aber kein namhafter Zugang: Das ist die bittere Übertritts-Realität bei Klingenbach. Der Transfer von Goalie Manuel Pudschedl zu Waidhofen/Thaya kratzt beim Sechsten der BVZ Burgenlandliga niemand. Mit Stefan Fuchs und Michael Berger hat man zwei gute Keeper in den Reihen, mit denen man bedenkenlos in die Rückrunde starten kann. Viel mehr schmerzen aber die Abgänge der Markic-Cousins. Danijel und Marjan wechselten im Winter nach Ritzing.

Klingenbach hat aber nicht nachgerüstet. Zwar hatte man mit Ramazan Mutlu einen Ersatzmann für die Defensive parat, doch der Ex-Joiser konnte dem Geld nicht widerstehen und sagte im letzten Moment ab. In der Offensive sieht die ganze Situation noch düsterer aus. Mit Lukas Jurik und Christopher Eysinger hat Trainer Lackner nur zwei nominelle Spitzen in seinem Kader. Und so wird aus einem vermeintlich komfortablen 24-Punkte-Polster vor dem Start in die Rückrunde ein zwingend notwendiger Vorsprung.

Bleibt nur zu hoffen, dass die passive Transferpolitik nicht wirklich nach hinten losgeht. Denn früher oder später wird auch die Zeit von Sperren und Verletzungen kommen. Dann könnte die dünne Kaderdecke zu einem großen Problem werden.

p.frank@bvz.at