Neufeld an der Leitha , Eggendorf

Erstellt am 11. April 2018, 05:30

von Nina Sorger

Kein Spielfeld für Aggressionen. Nina Sorger über Fairplay und Elternstolz.

Fußball ist eine ernste und hochemotionale Angelegenheit, vor allem für die Fans, die mitunter über die Stränge schlagen. Dies zeigt sich bei den Matches – egal, ob bei der Champions League, bei der Bundesliga oder beim Match des örtlichen Fußballvereins.

Bei einem Testspiel der U14-Mannschaft des ASV Neufeld gegen Eggendorf eskalierte nun die Situation (siehe auch den Artikel unten): Weil ein Neufeld-Spieler einen Eggendorfer Nachwuchskicker im Spiel foulte, verlor dessen Vater die Nerven. Der Nachwuchstrainer, der den aufgebrachten Vater beruhigen wollte, fing sich eine „Watsch‘n“ ein. Die Folge: Strafen für die Vereine, Hausverbot für den Vater, der schon mehrmals auf dem Fußballplatz auffällig geworden war.

Diese Maßnahmen sind absolut gerechtfertigt, denn: Die Nachwuchsligen, wie die U14, sollen zwar künftige Fußballtalente fördern, doch vor allem sollen sie eines machen: den Spaß am Sport hochleben lassen. Aggressives Verhalten hat weder auf dem Spielfeld noch an dessen Rand Platz. Wie sollen Kinder Fairplay lernen, wenn schon übereifrige Eltern ihre Aggressionen nicht im Zaum halten können?