Erstellt am 15. Oktober 2013, 01:24

KOMMENTAR. Punktemaximum für Winterruhe

Für den Norden läuft es in der bisherigen Saison der BVZ Burgenlandliga eigentlich gut. Die Parndorf Amateure führen ungeschlagen, nur knapp dahinter lauern Aufsteiger St. Georgen/Eisenstadt sowie Neusiedl. Noch nicht ganz nach Wunsch läuft es bei Klingenbach, Purbach und St. Margarethen.

Während die Teams von Hans Dihanich und Marcus Pürk eigentlich gut aus den Startlöchern gekommen sind, musste sich Purbach mit Startschwierigkeiten herumplagen. Im Moment hält das Trio unisono bei 13 Punkten – zu wenig, um den Saisonansprüchen gerecht zu werden. Schließlich zählte Purbach als Geheimfavorit, auch die Opernfestspiel-Kicker hatten die Experten weiter oben auf der Rechnung.

In den verbleibenden vier Spielen müssen die Klubs versuchen, das mögliche Punktemaximum herauszuholen. Nicht nur, um mit ruhigem Gewissen überwintern zu können, sondern auch, um den eingeschlagenen Weg beizubehalten.

Eines ist klar: Bei der Konkurrenz könnte es weiter unten noch einmal zu winterlichen Transfer-Kraftakten kommen. Die wirken dann oft ansteckend auf die unmittelbaren Gegner. Mannschaften mit Gewalt spontan aufzurüsten ist aber immer ein Drahtseilakt – sportlich und finanziell. Mit einem Respektabstand nach unten müssten sich unsere Klubs nicht an diesem winterlichen Poker beteiligen.