Erstellt am 22. Mai 2013, 00:00

KOMMENTAR. Eine logische Entscheidung?

AKA-U18-Trainer Stefan Fuhrmann wird ab der kommenden Saison bei Rapid Wien tätig sein. Im Burgenland sieht man das mit einem lachenden und einem weinenden Augen. Stolz darf behauptet werden, nicht nur bundesliga-taugliche Spieler auszubilden, nein – viel mehr: Erstmals schickt sich ein junger, engagierter Betreuer an, um den Weg ins nationale Rampenlicht zu machen.

Andererseits verliert die Fußballakademie einen, der den Weg für viele junge, engagierte Trainer vorgegeben hat. Nachahmer? Sie schlummern wohl noch in den regionalen Trainerkabinen – Ausnahme dabei ist wohl Peter Grandits, der Co-Betreuer von Fuhrmann und damit der logische Nachfolgekandidat.

Klar, mit Rapid steht man auch international etwas anders in der Auslage. Mattersburgs Nachwuchs ist noch nicht so salonfähig, um bei Turnieren etwa gegen Barcelona oder Manchester den Vergleich suchen zu können. An den Rahmenbedingungen (die Grün-Weißen sind derzeit im Happel-Stadion not-quartiert) kann es aber nicht liegen, dass Fuhrmann zum Nachwuchs des Rekordmeisters wechselt. Nur in den Akademien hätte man bundesligataugliche Strukturen – so sein Einblick in die Branche. Möglich also, dass der ehrgeizige Coach über kurz oder lang im Kampfmannschaftsbereich Fuß fassen will.