Erstellt am 01. Oktober 2014, 07:04

von Philipp Frank

Langsam wird es immer enger. Philipp Frank über den Sankt Georgener Negativlauf in der BVZ Burgenlandliga.

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Vor Saisonstart hätte sich wohl niemand gedacht, dass der UFC Sankt Georgen/Eisenstadt nach so einer furiosen Vorsaison als Liganeuling (Platz vier) nun im Herbst so schlecht dastehen würde.

Aktuell – acht Runden sind gespielt – hält die Mannschaft von Trainer Karl Rupprecht gerade einmal bei drei mageren Punkten und ziert das Tabellenende. Im Zuge eines verpatzten Starts trennte sich der Vorstadt-Klub nach drei Runden und ebenso vielen Niederlagen von Coach Sepp Lackner, der schon vor Saisonstart den großen Aderlass bei der Kaderplanung beklagt hatte.

Nun traf es in der Vorwoche auch noch einen arrivierten Spieler: Roman Tullis, der aus disziplinären Gründen aus dem Kader geworfen wurde – oder doch wegen des neuen Sparkurses? Wie jetzt bekannt gegeben wurde, ist man sich mit Lukas Kornholz – ein Eigenbauspieler, der zuletzt bei den Admira Juniors kickte – seit Freitag bis vorerst Winter einig. Er kann exakt auf den gleichen Positionen eingesetzt werden wie Tullis.

So oder so wird es für den UFC sehr schwer, sportlich bis zum Winter die Kurve zu kratzen: Die junge Garde hält zwar mit den Gegnern brav mit, doch im Angriff herrscht ordentlich Flaute. Und das ist unterm Strich für die nötigen Ergebnisse Gift – die fehlen.