Erstellt am 26. Januar 2011, 00:00

Mit der Jugend aus dem Keller. MARTIN

 |  NOEN
x  |  NOEN

Kaum ein Klub wedelt in der Winterpause mehr mit den Euro-Scheinen herum und zieht abgetakelte Ex-Profis oder Legionäre an Land. Nur wenige Vereine leisten sich noch namentliche Kracher, die meistens nur eines garantieren: Nämlich, dass die Kassa im Juni leergeräumt und der Abstieg eventuell auch noch besiegelt ist.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Transferpolitik in Pama. Der Vorstand des SK Pama investierte vorrangig in den Trainer: Karol Kristof kennt nämlich die Liga in- und auswendig. Ein mögliches Plus, wenn es um den Ligaverbleib geht. Dazu gesellten sich bis zum Transferschluss jede Menge No-name-Kicker, die sich noch beweisen wollen. Sogar Routinier Roland Hörist wurde in der Winterpause abgegeben.

Ebenso setzten die Trausdorfer den Sparstift an. Ernest Palkovich pokerte nicht zum ersten Mal und verabschiedete sich nach Draßburg. Vereinsboss Karl Barilich setzt weiter auf die junge Welle und holte im Tausch zwei hoffnungsvolle Talente. Der Kader wurde mit Kickern, die allesamt knapp unter oder über 20 Lenze zählen, aufgefrischt.

Beide Vereine werden mit dieser Philosophie die Klasse halten. Wer auf quantitativ sparsame Qualität setzt, kann sich auf hungrige Fußballer verlassen.

m.plattensteiner@bvz.at