Erstellt am 27. Februar 2013, 00:00

Mit der Nase eintunken…. WERNER MÜLLNER über Hundekot auf den Straßen Können Sie sich vorstellen, was los wäre, wenn eine Mutter ihrem Kind in der Fußgängerzone, am Spielplatz oder im Schlosspark die Hose runterzieht und es auf die Straße machen lässt?

Können Sie sich vorstellen, was los wäre, wenn eine Mutter ihrem Kind in der Fußgängerzone, am Spielplatz oder im Schlosspark die Hose runterzieht und es auf die Straße machen lässt? Unvorstellbar? Warum? Ähnliches passiert doch tagtäglich vor unseren Augen. 600 Hundebesitzer gehen allein in Eisenstadt mehrmals täglich mit ihren Tieren „Gassi“.

„Gassi gehen“ ist die niedliche Umschreibung dafür, dass sie mit ihren Hunden quasi aufs Klo gehen. Raus aus dem Haus, raus aus der Wohnung, runter auf die Straße und schon geht’s los. Wenn die Nachkommenden Glück haben, packt der Hundehalter das Ergebnis in ein Sackerl und entsorgt es in einer Mülltonne. Wenn man Pech hat, nicht, und wenn man großes Pech hat, steigt man auch noch rein. Der Hundekot verdreckt Spielplätze, Straßen und Gehwege, obendrein wird die Umwelt mit den Inhaltsstoffen verunreinigt.

Vielleicht sollte man bei den „Nicht-Wegräumern“ eine alte Erziehungsmethode, die bei jungen Hunden angewendet wurde, einführen: Mit der Nase eintunken, bis er sich merkt, dass man hier nicht hermacht…