Erstellt am 03. Juni 2015, 06:35

von Martin Plattensteiner

Nach zwei Jahren hat es geklappt. Martin Plattensteiner über Wallerns aktuellen Aufstieg in die BVZ Burgenlandiga.

In den vergangenen beiden Saisonen wurden die Wallerner stets Vizemeister. Klar, dass man vor dieser Saison das bislang Erreichte toppen „musste“. Überhaupt dann, wenn man über eine Mannschaft verfügt, die auf allen Positionen sowohl qualitativ als auch quantitativ gut bis sehr gut besetzt ist. Das wohl schwächste Glied in der Kette war Ex-Trainer Thomas Wodicka, der bald erkannte, dass es zu Abnützungserscheinungen gekommen war.

Sein Nachfolger, Norbert Pammer, startete eine imposante Serie. Seit er in Wallern auf der Kommandobrücke steht, wurde noch kein Spiel verloren. Pammer, ein ehemaliger Goleador, kokettierte schon immer mit Zahlen und Daten. Rekorde sind also zum Brechen da, Meisterschaftsspiele zum Gewinnen und Trainings, um sich zu überwinden.

Pammer kitzelte aus allen Akteuren das heraus, was eben notwendig war. Das Quäntchen Glück konnte also auch erzwungen werden. Manche Schnittpartien wurden knapp und glücklich gewonnen, viele andere Schlachten glorreich geschlagen – zuletzt das 5:0 gegen Verfolger Illmitz.

Jetzt wartet ein neues Abenteuer, nämlich die BVZ Burgenlandliga. Fix ist: Sollte die Truppe zusammenbleiben, dann ist für Wallern eine gute Platzierung drin.