Erstellt am 31. August 2011, 08:15

Neugier und Gläsermangel. BETTINA EDER über das neue Wein- und Genussfest

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Mit den letzten Wein-standln verschwinden dieser Tage auch die Anspannungen der Verantworlichen am ersten Eisenstädter Wein- und Genussfest. Die Neugier, ein geändertes Konzept und bestes Sommerwetter hatten – zugegeben nicht die ganzen erwarteten 60.000 – aber doch „überraschend viele“, wie es so mancher Standbetreiber ausdrückte, in die Fußgängerzone gelockt. So viele hatten scheinbar nicht einmal die Veranstalter erwartet, denn schon nach dem Eröffnungstag mussten Gläser nachbestellt werden und das Gläserservice sowie die Kühlaggregate sind zum Ärger der Winzer bis zum Ende der Woche nicht nachgekommen.

Aber ein jedes Fest hat am Anfang kleine Kinderkrankheiten, die man von Jahr zu Jahr ausmerzen kann. Zahlen gibt es freilich noch keine, aber 40.000 Euro zahlt die Gemeinde mit einer Förderung dazu. Viel – dafür, dass man auch ohne Förderung ausfinanziert sein wollte – aber auch viel weniger, als in den vergangenen Jahren bezahlt wurde. Fest steht: Die Innenstadt hat beim ersten Mal gezogen. Das Fest profitierte von der Stadt und die Stadt profitierte vom Fest.