Erstellt am 26. Oktober 2011, 00:00

Ruhiger Herbst sieht anders aus. PHILIPP FRANK über die Nordklubs in der BVZ Burgenlandliga.

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Zwölf Runden sind in der BVZ Burgenlandliga gespielt. Die Bilanz der Nordvertreter sieht eher durchwachsen aus. Während nur Klingenbach teilweise an die Leistungen aus dem letzten Jahr anschließen kann – die Lackner-Mannen liegen mit 21 Punkten auf dem vierten Platz und im Plansoll –, hinken die anderen Vereine ein wenig nach. Bei Aufsteiger Sankt Margarethen ist die anfängliche Euphorie bereits verflogen und der Liga-Alltag hat die Degeorgi-Truppe eingeholt. Auch Parndorfs 1B und vor allem Winden, das in der Übertrittszeit ordentlich aufgerüstet hat, kommen nicht wirklich auf Touren. Für den USC Wallern ist hingegen bereits nach zwölf Runden die Luft sehr dünn geworden.

Nur fünf Zähler stehen auf dem Punktekonto und so ist die rote Laterne die logische Konsequenz. Das 1:3 bei Kellerkonkurrenten Oberpullendorf war das negative Highlight. Auch das torlose Remis im Bezirksderby gegen Winden hilft keinem der beiden Mannschaften wirklich weiter. Ein Herbst-Endspurt ist für die Nordvertreter daher fast schon Pflicht. Sich auf ein Frühjahrswunder zu verlassen, wäre nicht nur fahrlässig, sondern einfach zu wenig. Vor allem, da sich die Burgenländer in der Regionalliga Ost mehr schlecht als recht schlagen und die Zahl der Burgenlandliga-Absteiger gefährlich hoch sein könnte.

ANALYSE

p.frank@bvz.at