Erstellt am 15. Mai 2013, 08:42

„Sie tun’s für die Enkelkinder!“. WERNER MÜLLNER über den neuen Stadtentwicklungsplan.

Wären es nicht so viele neue Gesichter gewesen – man hätte glauben können, im Rathaus ist schon wieder Neujahrsempfang. War es aber nicht. Die sehr vielen Besucher kamen dennoch wegen etwas Neuem: dem Stadtentwicklungsplan. Die Vortragenden stellten zu Beginn klar, warum es geht: „Was wir hier verwirklichen, wird Konsequenzen für unsere Enkelkinder haben!“

Das heißt, es wird morgen keine neue Straße vor der Tür geben, es wird keine Grünflächen in zu dicht verbauten Gebieten geben und auch die Parkplätze werden nicht unmittelbar mehr werden. Zu angesprochenen vorhanden „Missständen“ erklärte der Bürgermeister, dass Fehler, die in der Vergangenheit gemacht wurden, nicht wiederholt werden dürfen. Was man aber auch nicht darf, ist, über Fehler, die gemacht wurden, hinwegzusehen.

„Ich bin hierher gezogen, weil es mir in Eisenstadt so gefällt, und jetzt bin ich traurig, weil meine Siedlung so verbaut wurde“, erklärte eine Dame. Die Lösung wird in der Mitte liegen: Mängel von gestern sanieren und mit der Erfahrung von gestern die Zukunft bauen.