Erstellt am 27. Februar 2013, 00:00

Spielen, wenn die Wiese grünt. Christian Pöltl über eine mögliche Rückverlegung des Frühjahrsauftakts. Alternativprogramm hieß das Zauberwort der Vorbereitung vieler Trainer. Die Witterung machte allen zu schaffen.

Alternativprogramm hieß das Zauberwort der Vorbereitung vieler Trainer. Die Witterung machte allen zu schaffen. Abwechslung, Kreativität bei der täglichen Trainingsarbeit und dennoch gezieltes Werken mit Ball – Trainingsziele, deren Umsetzung bei solch desaströsen Wetter- und Platzbedingungen für das Gros der Trainer nahezu unmöglich scheinen. Zudem muss die Stimmung innerhalb der Mannschaft hochgehalten werden. Das ist fast das Wichtigste in Zeiten wie diesen – da sind sich die Trainer wohl einig.

Doch die nahende erste Meisterschaftsrunde sorgt für Zeitdruck, da der Naturrasen auch weiterhin als Fremdkörper gelten wird. Und: Verletzungs- und Erkältungsrisiko bleiben bei allen Akteuren ein Risiko. Auch wenn im kommenden Winter weniger Schnee fallen sollte: Klimatische Faktoren werden den planmäßigen Frühjahrsstart immer wieder auf die Probe stellen. Naheliegende Lösung: Die Junitermine weiter ausreizen und den Frühjahrsauftakt nach hinten verlegen.

Diese Strukturänderung würde nicht nur zu besseren Vorbereitungsbedingungen führen, sondern auch die fußballerische Qualität, die auch von Platzverhältnissen abhängig ist, zusätzlich fördern. Ganz abgesehen vom Kassier, der sich über mehr Zuseher freuen wird.