Eisenstadt , Mattersburg

Erstellt am 03. November 2016, 02:29

von Martin Plattensteiner

Die Normalität ist eingekehrt. Martin Plattensteiner über die Ist-Situation und Aussichten der AKA-Spieler.

Dass die AKA Burgenland wohl nie einen Meistertitel wird feiern können, liegt auf der Hand (oder besser am Fuß). Das Burgenland ist bevölkerungstechnisch zu klein, um den großen Bundesländern und Klubs entscheidend das Wasser reichen zu können. Feiern wird man hingegen immer die sogenannten Ausreißer können. Dann, wenn alles klappt und auch das Glück erzwungen wird. Heuer schon geschehen: Die U15 holte bei Rapid einen Punkt, die U16 remisierte in Salzburg, unsere U18 bezwang die Veilchen aus Wien.

Sonst ist Ruhe eingekehrt, die Abgänge von Boss Hans Füzi sowie von „Lieblingsmassaro“ Pepi Jani sind abgeschlossen. Die drei Teams belegen die Plätze 7, 10 und 5. Die großen Ausreißer nach oben beziehungsweise nach unten bleiben aus. Aber ist Durchschnitt nicht eben nur Durchschnitt und in Summe zu wenig? Reicht dieser doch, um einen Bubentraum namens Profifußballer zu erfüllen?

Die Antwort auf diese Frage kann nur jeder der Burschen individuell beantworten. Es liegt daran, wie hart man an sich arbeitet, wie sehr man dem Sport alles unterordnet.

Schade ist nur, dass die SVM-Sprungbretter für die Youngsters zurzeit wenig bieten. Die Amateure spielen nur viertklassig und die Erste wird im Bundesliga-Abstiegskampf so schnell keinen „grünen Grünen“ einbauen.