Eisenstadt

Erstellt am 19. Juli 2017, 02:48

von Alfred Wagentristl

Ein Schlussstrich wäre das Beste. Alfred Wagentristl über das Chaos um den Neueinstieg des SC Eisenstadt.

Am Montag, kurz vor Ende der Transferzeit, beendeten die Vereinsvorstände Hans Kusolits und Christoph Görz die Spekulationen um die Teilnahme des SC Eisenstadt 1907 am Meisterschaftsbetrieb der 2. Klasse Nord. Grund der „Jetzt-doch-nicht-Teilnahme“ ist laut den Funktionären der Mangel an Spielern und fehlende Sponsoren ( siehe auch unseren Artikel dazu hier und unten).

Obwohl die Landeshauptstädter bereits mitausgelost waren, gingen die meisten Fußballinsider davon aus, dass der Verein um Obmann Kusolits mit dem so traditionsbehafteten Namen auch 2016/2017 letztlich an irgendeiner Notwendigkeit scheitern wird. Ein Beispiel: Zweitrundengegner Zagersdorf vereinbarte zum ausgelosten Spieltermin gegen Eisenstadt schon vor dem erklärten Ende sicherheitshalber ein Testspiel.

Warum kaum jemand an eine Teilnahme geglaubt hat, ist einfach erklärt: Zu oft fehlten seit der Gründung des Vereins langfristig haltbare Fakten, zu oft verkamen Visionen zur Farce.

Jetzt hat die Sache also ein Ende gefunden – vermutlich zumindest. Denn der SCE kann zwar seit Montagnacht keine zuletzt aktiven Spieler mehr verpflichten, könnte aber mit Kickern in die Saison gehen, die lange nicht mehr am Meisterschaftsbetrieb teilgenommen haben. Rein theoretisch ginge also eventuell noch was. In Wahrheit aber nervt das dauernde Hin und Her längst nur noch. Ein Schlussstrich unter dem SCE 1907 in dieser Form wäre wünschenswert.