Erstellt am 03. August 2016, 03:21

von Martin Plattensteiner

Eine Chance für die „Kleinen“. Martin Plattensteiner über den neuen U13-Bewerb im Nachwuchs.

BFV-Nachwuchsreferentin Gabi Pinter hat „klug“ nach- und umgedacht. Vor mehreren Jahren wurden U13- und U15-Bewerbe verabschiedet, jetzt gibt es eine Trendwende zurück. Zumindest in einer Altersklasse, wo es durchaus Sinn macht, die Meisterschaft an die Bedürfnisse und altersbedingte Voraussetzungen der Burschen (und Mädels) anzupassen.

Ab Ende August gibt es wieder eine U13-Meisterschaft. Diese wird aber nicht am Großfeld ausgetragen. Man behält die Regeln der U12 bei – Rückpassregel und Abseits sind sowieso inkludiert. Jedoch beträgt die Spieleranzahl ein Torwart plus acht Feldspieler, gekickt wird am U12-Feld. Die Tore stehen also auf den Sechzehnerlinien.

Die neue U13-Meisterschaft ist äußerst begrüßenswert. Bislang hatten viele U12-Fußballer den Sprung in die U14 nur schwer verkraftet. Riesige Laufwege, körperliche Unterschiede gegen Kicker, die bis zu zwei Jahre älter sind, sowie die fehlende kognitive Fußballreife ließ viele Jungkicker verzweifeln. So mancher beendete seine Karriere, ehe sie noch begonnen hatte. Diese U13-Liga kann man getrost als Nachreifungsprozess sehen. Gut so, denn so manch „Kleiner“ kann locker noch ein „Großer“ werden – vielleicht nicht zwingend als Profi, aber dafür als Amateur, der dem Sport auch erhalten bleibt.