Wimpassing an der Leitha , Deutschkreutz

Erstellt am 24. August 2016, 03:05

von Dietmar Heger

STRUMA blieb keine Wahl. Didi Heger über eine logische Entscheidung des Fußballverbandes.

Der Protest des SV Wimpassing gegen die Wertung der 1:2-Niederlage des Spiels in Deutschkreutz (siehe Artikel links) ist also – wie zu erwarten – abgeblitzt. Der STRUMA (Straf- und Meldeausschuss) hatte im Grunde genommen auch keine andere Wahl, als den Pfiff des Schiedsrichters als Tatsachenentscheidung zu werten. Einerseits stand Aussage gegen Aussage und andererseits konnten die Nordburgenländer auch keinen Beweis antreten, dass der Ball wirklich die Torlinie passierte.

Jede andere Entscheidung hätte für die Meisterschaft irre Konsequenzen nach sich gezogen. Hätte der STRUMA eine Neuaustragung angesetzt, hätte man wohl in Zukunft für eine Meisterschaftssaison etliche Ersatztermine benötigt, denn dann wäre der Fantasie von Trainern und Funktionäre Tür und Tor geöffnet worden. Es wäre wohl jede strittige Schiedsrichterentscheidung zum Straf- und Meldeausschuss gewandert.

Für nicht gegebene Elfmeter und Abseitstore hätte man plötzlich ebenso Wiederholungsspiele verlangt. Daher wäre auch der SV Wimpassing gut beraten, die Sache – so weh sie auch tut – auf sich beruhen zu lassen und sich auf das Wesentliche, nämlich die kommenden Spiele, zu konzentrieren. Denn wie sagt man so schön. Im Laufe einer Saison gleicht sich alles wieder aus.