Erstellt am 19. Oktober 2011, 00:00

Sportliche Seite wäre ratsam. CHRISTOPHERSCHNEEWEISSüber denZwischenfallin Stinatz.Was sich Stinatz-Coach Norbert Barisits im Spiel gegen Parndorfs 1B geleistet hat, ist ein starkes Stück.

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Was sich Stinatz-Coach Norbert Barisits im Spiel gegen Parndorfs 1B geleistet hat, ist ein starkes Stück. Der Siegendorfer soll nach dem Spiel, das mit einem 2:2 endete, 1B-Kicker Christian Stekovics attackiert und an der Gurgel gepackt haben. Barisits fühlte sich von Stekovics provoziert und soll nach eigenen Angaben sogar bemerkt haben, dass dieser ihn anspucken wollte.

Vorweg: Das Schiri-Team aus Ungarn hätte prophylaktisch vorgehen können. Denn Barisits polterte scheinbar schon während des Spiels und hätte von der Betreuerbank verbannt werden müssen. Womöglich wäre es dann zu dieser Eskalation beim Spielerabgang erst gar nicht gekommen.

Dennoch trägt der Trainer-Routinier die Hauptschuld. Schon klar: Sport lebt von Emotionen und es ist auch gut so, wenn sich Betreuer reintigern, mitfiebern und auch aufpudeln. Aber Barisits hat dieses Mal über das Ziel hinausgeschossen. Da ist es egal, ob er sich von den Parndorfern, die in der zweiten Halbzeit nach Fouls liegen blieben und somit wohl auch auf Zeitschinden spielten, provoziert fühlte. Eine handgreifliche Attacke rechtfertigt das keineswegs.

Von daher sollte sich Barisits auch von seiner sportlichen Seite zeigen und entschuldigen.

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c.schneeweiss@bvz.at