Erstellt am 12. Februar 2014, 09:00

von Bettina Eder

Stadt, Land, (Geld-)Fluss. Bettina Eder über den Luxus der Hallenbäder.

Dass Hallenbäder ein Luxus sind, weiß jeder, der einen Blick auf das städtische Budget wirft. Knapp 600.000 Euro werden jährlich ins Hallenbad gepumpt.

In Eisenstadt ist das Bad schon vor seiner Drei-Millionen-Euro-Renovierung quer durch alle Fraktionen umstritten. Warum solle man auch für die Mehrheit der Besucher, die von auswärts kommt, in die Stadtkasse greifen?

Einerseits ein klares Argument, doch eine Landeshauptstadt und Schulstadt muss eben mehr im „Angebot“ haben als andere Gemeinden. Das fängt beim Kino, einer umfangreichen Gastronomie und touristischen Attraktionen an und hört beim Freibad und eben dem Hallenbad auf. Klar ist allerdings auch, dass das die Infrastruktur Geld kostet. Und gerade bei den Sportangeboten ist zurecht auch einzufordern, dass sich andere beteiligen.

Erwarten kann man sich (leider) von einer Resolution ans Land nicht viel: Hauptgrund dafür ist zum einen die unterschiedliche politische Farbe und zum anderen natürlich die angespannte budgetäre Situation. Denn egal ob Land, Bund oder Gemeinde, das Geld ist überall knapp.