Erstellt am 24. Juli 2013, 09:17

Statistik sagt „Ja“ zur Öffnung. WERNER MÜLLNER über das gelöste Projekt Bierstüberl-Kreuzung.

Am 9. März 2006 stand der damalige SPÖ-Vizebürgermeister Heinz Mock erstmals in Eisenstadt beim vermeintlichen Abbieger zum damaligen Bierstüberl mit dem Daumen nach unten. Vermeintlich deswegen, weil seit Jahren das Rechtsabbiegen verboten war. Ihm folgte über mehrere Jahre SPÖ-Vizebürgermeister Günter Kovacs, der auch immer wieder die Öffnung der Kreuzung forderte.

Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) kündigte im Zuge des Gemeinderatswahlkampfes die Öffnung der Kreuzung an, was Anfang dieser Woche nach einer einjährigen Testphase auch passierte. Die ÖVP befürchtet über Jahre, dass es durch die Öffnung zu mehr Verkehr am Domplatz kommen könnte, weil viele Angestellte der Landesregierung den direkten Weg über den Domplatz nehmen könnten. Was zu nun bewiesenen neun Prozent auch passiert.

Wie auch immer, Steiner hat die Gunst der Stunde genützt und die Kreuzung geöffnet, die SPÖ hatte mit ihrer Forderung Recht und der Bürger den Nutzen, weil die Wege in der Stadt kürzer wurden und der Verkehr stellenweise weniger.