Erstellt am 24. Oktober 2012, 08:46

Versprochen ist versprochen. WERNER MÜLLNER über den Protest gegen den Bahnbau

Mit dem Zug von Eisenstadt oder sonst wo im Bezirk nach Wien zu kommen, ist nicht einfach und geht vor allem nicht schnell. Über Jahre wird den Pendlern eine Verbesserung geboten. Der letzte Stand der Dinge ist, dass eine Schleife gebaut werden soll, die die Anbindung vereinfachen und die Fahrzeit verkürzen soll. Die Verkürzung, von der gesprochen wird, beträgt fünf Minuten… Von den Bauten dieser Bahnschleife betroffen wären viele Bürger, die Wulkaprodersdorfer trifft’s besonders. Nun formiert sich dort Widerstand gegen den Bau der Schleife. Vorerst mit Unterschriften machen die Menschen auf ihrer Unzufriedenheit aufmerksam. Sie befürchten mehr Verkehr und eine höhere Lärm- und Staubbelastung und werden damit wohl recht haben. Obendrein bringe diese Schleife gar nichts, wenn nicht auch in Ebenfurth umgeplant wird. Die Geschichte dieser Schleife erscheint ähnlich wie die Umfahrung Schützen: Weil vor einer Wahl versprochen, muss es irgendwann gebaut werden. Und diese Schleife wurde schon vor vielen Wahlen versprochen…