Erstellt am 05. Juni 2013, 00:00

Wahlen: Die Show beginnt. WERNER MÜLLNER über das Thema Wohnen in Eisenstadt. Bis vor wenigen Tagen haben die meisten zufrieden im Bezirk gebaut, gemietet und gewohnt. Natürlich – Bauen und Wohnen kostet eine Menge Geld.

Bis vor wenigen Tagen haben die meisten zufrieden im Bezirk gebaut, gemietet und gewohnt. Natürlich – Bauen und Wohnen kostet eine Menge Geld. Doch nun – die Nationalratswahl steht vor der Tür – muss das Thema Wohnen als Wahlkampfthema herhalten. „Eisenstadt ist das mit Abstand teuerste Pflaster“, heißt es dazu in einer Pressekonferenz der SPÖ. Doch gerade in Eisenstadt gibt es die große Chance, das ganze Bauplatzwirrwarr wieder auf eine ordentliche Linie zu bringen. Zurzeit wird der Stadtentwicklungsplan erarbeitet. Dort wird genau geregelt, wo und wann Grünland in Bauland umgewidmet wird. Im Zuge der Erstellung dieses Planes wird auch festgestellt, ob es jetzt und für die nächsten Jahre genug Baugründe gibt. Ebenso wird festgelegt, wo Einfamilienhäuser und wo Wohnsilos hingebaut werden sollen.

Die Politik hat es nun in der Hand: Wird gar nichts mehr umgewidmet, dann wird’s bei den „Großgrundbesitzern“ auch keine Gewinner geben, aber wahrscheinlich auch zu wenig Platz für den sozialen Wohnbau.